Meine Top 10 iOS Apps

by Chris

Nachdem ich heute Nachmittag von einem Blogstöckchen am Kopf getroffen wurde, habe ich die Gelegenheit genutzt und mich endlich durchgerungen einen Artikel zu schreiben. In Blogstöckchenmanier werde ich also im Folgenden über meine Top 10 iOS Apps referrieren.

IMDb

Universal. Kostenlos.

Vorneweg sei eins klargestellt: ich bin ein großer Fan von Filmen und Serien. Die Liste an Serien, die ich aktuell verfolge ist vermutlich ebenfalls ein Artikel wert. Hier liegt der Nutzen der IMDb App klar auf der Hand. Oft komme ich in die Situation, dass ich einen Schauspieler sehe, mir aber partout nicht einfällt, woher ich ihn kenne. Bekanntes Problem? Ich habe selten Lust, während ich auf der Couch sitze und einen Film/eine Serie schaue, mein MacBook auf den Schoß zu packen und die gewünschte Information auf www.imdb.com nachzuforschen. Hier ist die App für iPhone oder iPad sehr hilfreich, da recht einfach zu navigieren.
Ein weiteres wichtiges Feature für mich, sind die Push-Benachrichtigungen, wenn neue Trailer in der Internet Movie Database aufschlagen. Eine kurze Benachrichtigung und mit einem Wisch im Lockscreen ist man dem neuen Star Trek Trailer gleich ein Stückchen näher.

TodoMovies

iPhone only. € 1,79.

Dann bleibe ich direkt beim Thema Filme und komme zu einer relativ jungen App. Bei der Flut neuer Trailer und den zusätzlichen Informationen, die über Twitter reinzwitschern, ist es oft schwer den Überblick zu behalten, was man denn nun noch alles sehen möchte. Ob in zwei Wochen, sechs Monaten oder erst in über einem Jahr, TodoMovies führt Buch und erinnert mich sogar daran, sobald ein Film im Kino anläuft.
Nettes Gimmick der (aktuellen) Version 1.2: ein kleines Sitz-Symbol neben einem Filmtitel macht deutlich, dass es nach den Credits noch ein Schmankerl für die Augen gibt.

Dropbox

Universal. Kostenlos.

Weg von Film Apps, hin zu einem Goldstück. Was Dropbox ist, muss an dieser Stelle sicher nicht mehr erklärt werden. Dafür bin ich mit meinem Blog definitiv zu spät zur Party. Mein bedeutendster Nutzen dieser App ist, alle wichtigen Unterlagen (eBooks, Handouts, Präsentationsfolien, Vorlesungsskripte etc.) immer in meiner Tasche zu haben. Im Zug auf dem Heimweg die Skripte des Professors durchlesen. Im Fluzeug auf dem Weg in den Urlaub noch durch ein paar eBooks scrollen oder während einer Präsentation meinen Notizen auf’s iPhone holen. Alles kein Problem – wenn man daran denkt, die Informationen vorher auch in seiner Dropbox abzulegen.

iOutBank

iPhone. Kostenlos.
iPad. € 1,79.

Ich habe meine Finanzen gerne im Blick. Mit iOutBank gar kein Problem. Es gibt leider keine universale App, sodass man für iPhone- und iPad-Version theoretisch separat zahlen muss. Ich sage »theoretisch«, denn beide Apps kosten (aktuell) nur € 1,79 — normalerweise € 6,99 für das iPad und € 7,99 für das iPhone. »Aber da oben steht doch kostenlos.« Gut beobachtet. Für das iPhone gibt es eine normale, kostenlose Version und die Pro Version. Der augenscheinliche Unterschied zwischen beiden Versionen ist jener, dass iOutBank Pro mehrer Bankzugänge zulässt, die in der normalen Version jedoch per In-App Purchase hinzugebucht werden können.

Pocket Casts

iPhone only. € 1,79.

Wenn ihr dachtet, ich sei ein Film-und-Serien-Freak, dann habt ihr noch nicht meine beiden Artikel über Podcasts und Podcast Clients gelesen. Wie? Das hier ist mein erster Artikel überhaupt? Na, dann wisst ihr jetzt immerhin was euch in Zukunft noch erwartet.
Der aktuelle Podcatcher meiner Wahl ist Pocket Cast. Diese App ist definitiv nicht perfekt und auch nicht fehlerfrei. Aber hierzu an anderer Stelle mehr.

dict.cc Wörterbuch

Universal. Kostenlos.

Ein Wörterbuch sollte man immer zur Seite haben. Vor allem, wenn man auch gerne mal fremdsprachige Tweets absetzt. Um am Ende nicht als Volldepp dazustehen, hilft mir ab und an ein kurzer Blick in diese App.

Articles

Universal. € 4,49.

Ein Frontend für Wikipedia. Nur in schön. Mehr muss nicht gesagt werden.

Jasmine

Universal. Kostenlos.

Mit iOS 5 verschwand die native YouTube App vom iPhone und iPad. Jasmine ist ein schöner YouTube Client, den ich in letzter Zeit sehr oft nutze. Schade zu sehen, dass YouTube dem Entwickler zunehmend größere Steine in den Weg legt.

Weather Pro

iPhone Version. € 3,59.

Die iOS-native Wetter App, die ihre Daten auch nur von Yahoo! bezieht, ist meiner Meinung nach zu oft zu ungenau. Zugegeben: für meine Bedürfnisse, bin ich mit Weather Pro vermutlich über das Ziel hinaus geschossen. Dennoch kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass die App zuverlässig korrekte Informationen liefert.

Kalender

Universal. Nativ.

Zu guter Letzt noch eine App aus dem Hause Apple: Kalender ist nicht sonderlich herausragend, aber durchaus zuverlässig. Der iCloud-Sync zwischen Mac—iPhone—iPad funktioniert in der Regel reibungslos und ich nutze diese App mehrere Male täglich.

Bonus: The Magazine

Universal. Kostenlos bzw. € 1,99/Monat.

Ich schummele eine wenig, in dem ich eine App vorstelle, die eigentlich keine App ist. Oder doch? Marco Arments »The Magazine« ist eine digitale Publikation für iOS. Genauer: es ist eine Newsstand App. Genauer: hier werden im zwei Wochen-Takt zwischen vier und sechs Artikel verschiedenster Autoren und Blogger veröffentlicht. Im Großen und Ganzen werden — die Tagline »For Geeks Like Us« lässt es vermuten — Themen angesprochen, die Geeks wie uns interessieren; gemeint sind nicht (nur) Comics, Filme und Computer. Aber seht selbst. Das Vorwort der ersten Ausgabe, sowie die komplette erste und zweite Ausgabe sind online kostenlos lesbar. Wer also wissen möchte, was einen im Magazine erwartet, der kann einen Blick riskieren.